Erlanger Stadtteil: Eltersdorf

Vergleichbar groß wie Dechsendorf ist der Stadtteil Eltersdorf im Südosten von Erlangen. Auch ist die Einwohnerzahl mit etwa 3500 Einwohnern (Stand: 2010) in etwa identisch.

Mit der Egidienkirche und dem Egidienstein präsentiert der Ort zwei seiner geschichtsträchtigsten Sehenswürdigkeiten. Ursprünglich gehörte Eltersdorf zum Brucker Pfarrsprengel (Wirkungsbereich der Regionalbischöfe) und stellte schon 1417 den Gotteshauspfleger, der das Kirchenvermögen verwaltete. Die Egidienkirche mit ihrem mittelalterlichen Wehrturm fand 1433 erstmalig Erwähnung. Mit der Reformation erfolgte deren Abtrennung von Bruck.

1838 begannen die Bauarbeiten für die durch Eltersdorf führende Distriktstraße Erlangen-Fürth. 1843 galt der Abschnitt Nürnberg-Bamberg des Ludwig-Donau-Main-Kanals als fertiggestellt. Bereits ein Jahr später erfolgte die Eröffnung der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg als Teil der Ludwig-Süd-Nord-Bahn.

Nach Pfarrer Alfred Mehl (1912-1934), der unter anderem die Krankenpflege durch evangelische Gemeindeschwestern einführte, ist in Eltersdorf eine Straße benannt.

Bis zur Eingemeindung 1972 nach Erlangen genoss Eltersdorf seine Eigenständigkeit.

 

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